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Schuh`n Lay - Propriorezeptive Einlagen

Einführungskurs für propriorezeptive Einlagen

                                                          04./05. Mai 2012 ( Fr. 17-21 u. Sa. 10-17 Uhr )

 Kosten: 180,- € ( BDH Mitglieder 160,- € )

Sensomotorische Einlagen wirken durch Übermittlung sensorischer Reize an die Fußsohle. Das Ziel ist die Korrektur statischer Probleme im Bewegungsapparat.  

 Im Rahmen der Weiterentwicklung von Therapien mit sensomotorischen Einlagen werden zunehmend auch positive Ergebnisse bei neurologischen Krankheitsbildern erzielt. Im Unterschied zu orthopädischen Einlagen werden keine mechanischen Funktionen integriert, wie z.B. Längsgewölbe- oder Quergewölbeabstützung.

Die Therapie mit sensomotorischen Einlagen bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung des Patienten.Der gesamte Bewegungsapparat wird in die Diagnose einbezogen. Das Schuh‘n lay Einlagensystem wurde für die Anwendung in orthopädischen und physiotherapeutische Fachpraxen entwickelt. Das eingesetzte Klettsystem garantiert eine schnelle und unkomplizierte Anpassung der Einlage in der Praxis ohne weitere Hilfsmittel. Durch Schuh'nlay erfolgt aus neurologischorthopädischer Sicht eine funktionelle/biomechanische/ neurologische Korrektur des veränderten Fußbereiches. Durch verschiedene Untersuchungen ist belegt, dass dies die nachhaltigste Art ist eine therapeutische Änderung am Fuß umzusetzen. Während die bisherigen Einlagentypen durch ihre Schalenformen bzw. durch die festen Materialien rein passiv/mechanisch wirken, erfolgt die Korrektur bei Schuh'n lay durch ein aktives Funktionsprinzi

Vergleichbar mit dem Vorgang "Ein Stein im Schuh" verändert der Patient aktiv die Abroll- und Belastungsmechanismen. Durch diese aktive Änderung - der Patient weicht dem Druckpunkt aus - erfolgt eine:

» Korrektur des Gangbildes.
» Muskulatur wird geschult bzw. gekräftigt.
» Der konstante Stimulus führt über einen längeren Zeitrahmen zu einer Abspeicherung im Bereich des Kleinhirns.
» Es erfolgt eine Adaption der bindegewebigen Strukturen an die neue Situation.

Nur multifaktorielle Reize, bestehend aus mechanischen (Druck), muskulären und neuronalen (propriozeptiven) Stimuli, führen zu einer „Umprogrammierung“ der neuronalen Steuerzentren und der Anpassung muskulärer und bindegewebiger Strukturen (Kapsel- und Bandapparat, Faszien etc.). Dies kann aber nur über Reize erfolgen, welche eine mittlere bis hohe Intensität besitzen und über einen längeren Zeitrahmen auf den Körper einwirken. Am erfolgreichsten sind die beschriebenen multiplen Reize. Und genau diese Forderung erfüllt das neuartig konzipierte Einlagensystem. Um die Reize dem Patienten anpassen zu können verfügt es über diverse Materialien in mehreren Härtegraden und Materialstärken. Durch ein einfaches Klettsystem sind die unterschiedlichen Höhen- bzw. Härtegrade schnell und ohne relevante Kosten austauschbar. Dadurch ist eine wesentliche Forderung aus der Praxis industriell und anwenderfreundlich umgesetzt worden. Die Einlage kann stufenweise bis zur endgültigen Höhe den physiologischen Bedürfnissen des Patienten angepasst werden.

 

Terra-Medica  | info@terra-medica.de